Weihrauch – Boswellia serrata

Weihrauch (Boswellia serrata) – ein besonderes Heilmittel

Weihrauch ist ein Gummiharz, das aus Weihrauchpflanzen gewonnen wird und Boswellia bezeichnet eine Baumart, die duftende Harze erzeugt, wozu auch Weihrauch zählt. Es produzieren jedoch nur vier verschiedene Boswellia-Bäume das Weihrauch-Harz. Wovon hauptsächlich drei Arten des Harzes medizinisch genutzt werden: Boswellia serrata (indischer Weihrauch), Boswellia dalzielli (afrikanischer Weihrauch) und Boswellia sacra (afrikanischer Weihrauch – Olibanum).[1]

In Indien ist Weihrauch als natürliches Heilmittel sehr beliebt und wird seit Jahrhunderten innerhalb der Unani-, Ayurveda- und Sidha-Medizin angewendet. Als Heilmittel wird es aber auch häufig in anderen Kulturkreisen genutzt. Insbesondere bei chronischen entzündlichen Erkrankungen wird es als Harzextrakt innerlich und äußerlich angewendet, darunter fallen unter anderem die rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis), Arthrose (Osteoarthritis), zervikale Spondylose, Morbus Crohn, Neurodermitis und Schuppenflechte (Psoriasis).[2]

Zur medizinischen Anwendung und zu Forschungszwecken wird häufig der indische Weihrauch des Boswellia serrata Baumes verwendet. Boswellia serrata ist in der Ayurvedischen Medizin auch unter den Namen Salai Guggal bekannt. Im amerikanischen Sprachraum ist es wiederum geläufig als Indian Frankincense.[3]

 

 

Wir wirkt Weihrauch?

Weihrauch, Boswellia serrata
Weihrauchharz, Boswellia serrata

Die Weihrauchharze der Boswellia-Bäume enthalten über 200 verschiedene Natursubstanzen. Die einze

lnen Inhaltsstoffe des Weihrauchs variieren je nach unterschiedlicher Baumart, ihrem Standort und dem Zeitpunkt ihrer Ernte. Hauptsächlich bestehen sie aber aus Öl, Harz und Schleim. Die Wirkung der Weihrauchharze der Boswellia-Bäume wird vor allem auf die enthaltenen Boswelliasäuren (pentazyklische Triterpene) und Triterpensäuren (tetrazyklische Triterpene) zurückgeführt. Insgesamt wurden beim Weihrauch bisher die folgenden pharmakologisch relevanten Substanzen identifiziert:

  • 11-Keto-β-boswelliasäure (KBA)
  • 3-O-Acetyl-11-keto-β-boswelliasäure (AKBA)
  • 3-Acetyl-11-hydroxy-β-boswelliasäure
  • β-Boswelliasäure
  • α-Boswelliasäure
  • 3-Acetyl-β-boswelliasäure
  • 3-acetyl-α-boswelliasäure[4]

 

Speziell die Boswelliasäure 3-O-Acetyl-11-keto-β-boswelliasäure (AKBA) gilt als entzündungshemmend, da sie die Leukotrienbildung unterdrückt. Die Leutriene wiederum stehen in Verbindung mit den allergischen und entzündlichen Reaktionen des Körpers.[5]

 

Wirkung und medizinische Anwendung von Weihrauch (Boswellia serrata)

Der Weihrauchextrakt der Boswellia Spezies wird als Heilmittel vor allem bei chronischen entzündlichen Krankheiten angewendet. Die Wirkung des Weihrauchextrakts beruht insbesondere auf die enthaltenen Boswelliasäuren. Im Gegensatz zur ebenfalls entzündungshemmenden Wirkung von Nicht-steroidalen Entzündungshemmern (NSAID) wird angenommen, dass die entzündungshemmende Wirkung der Boswelliasäuren eher in Verbindung mit den einzelnen Komponenten des Immunsystems steht (insbesondere die Hemmung der 5-Lipoxygenase). Erste Pilotstudien kamen zu der Annahmen, dass das Weihrauchextrakt der Boswellia Spezies bei Autoimmunkrankheiten wie rheumatoide Arthritis, Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa und Bronchial Asthma wirkungsvoll helfen könnte. Ein großer Vorteil im Vergleich zu modernen chemisch synthetisch hergestellten Medikamenten sei dabei, dass die Weihrauchextrakte der Boswellia Pflanzen weitaus weniger Nebenwirkungen aufweisen.[6]

Die Wirkung von Boswellia serrata Extrakt gilt insbesondere als:

  • Entzündungshemmend
  • kann Schmerzen stillen
  • kann den Verlust von Knorpel verhindern[7]

 

 

Weihrauchextrakt (Boswellia serrata) bei Arthritis und Arthrose

Der Weihrauchextrakt der Boswellia Spezies führte in klinischen Studien zu einer Verbesserung der Symptome bei rheumatoider Arthritis und Arthrose.[8] [9]

Von einer positiven Wirkung der Boswelliasäuren bei Kaninchen mit Arthritis berichtete eine Studie der Forschungsgruppe Sharma et al. bereits im Jahr 1989.[10]

Eine weitaus aktuellere Studie verglich die Wirksamkeit von Glucosamin Sulfat (GS) gegenüber einer Kombination aus Methylsulfonylmethane (MSM) und Boswelliasäuren (BS) an 120 Patienten mit einer Kniearthritis. Die Wirkstoffe wurden 60 Tage lang eingenommen, die 1. Gruppe nahm täglich 1500mg Glucosamin ein, wohingegen die 2. Gruppe täglich 5g MSM und 7,2mg Boswelliasäuren einnahm. Bei der Kontrolluntersuchung (6 Monate später), zeigte die Kombination aus MSM und Boswelliasäuren eine tendenziell bessere Effektivität als Glucosamin und gute Ergebnisse zur Behandlung von Patienten mit Kniearthritis.[11]

Im Rahmen einer Doppelblind-Studie mit 30 Kniearthritis-Patienten wurde im Jahr 2003 das Weihrauchextrakt der Boswellia serrata im Vergleich zu einem Placebo getestet. Acht Wochen lang bekamen jeweils 15 Patienten entweder das Boswellia serrata Extrakt oder ein Placebo. Für die Patienten-Gruppe die das Boswellia Extrakt bekam wurde bei allen Patienten dokumentiert: Nachlassen der Knieschmerzen, verbesserte Kniebeugung und eine Verbesserung der Gehdistanz. Diese Ergebnisse waren statistisch signifikant und klinisch relevant. Die Forscher empfahlen daher das Boswellia serrata Extrakt bei Kniearthritis-Erkrankungen und halten es für möglich, dass die Verwendung des Extraktes ebenfalls bei anderen Arthritis-Erkrankungen wirksam sei.[12]

In den gleichen Tonus reiht sich eine Studie aus dem Jahr 2004 ein, bei der zehn Veterinärs-Ärzte an 29 Hunden mit chronischen entzündlichen Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen (röntgenologisch bei 25 Hunden bestätigt) das Weihrauchextrakt des Boswellia serrata als Nahrungsergänzungsmittel vergaben. Die Hunde bekamen sechs Wochen lang mit ihrer Nahrung zusätzlich ein Boswellia serrata Harzextrakt (in einer Dosis von 400mg/10kg). Nach zwei Wochen war eine Effektivität der Behandlung bei 71% der qualifizierten Hunde offensichtlich. Die Wirksamkeit des Harzextraktes äußerte sich nach sechs Wochen in einer signifikanten Reduktion der typischen klinischen Symptome, wie zeitweilige Lahmheit, lokale Schmerzen und Gangsteifheit. Des Weiteren verbesserten sich allmählich die Lahmheit nach einer langen Ruhephase und Lahmheit während der Bewegung.[13]

 

Kann bei Asthma und Atemproblemen helfen

Das Weihrauchextrakt des Boswellia serrata zeigte schon im Jahr 1998 ein Potential für die Verbesserung von Bronchial Asthma. Während einer Doppelblind-Studie bekamen 23 Männer und 17 Frauen (im Alter von 18-75 Jahre) mit Asthma bronchiale sechs Wochen lang dreimal täglich 300mg ein Harzextrakt des Boswellia serrata Baumes. Bei 70% der Patienten verbesserten sich die Anzeichen der Erkrankung, wie Atemnot (Dyspnoe), Giemen (pfeifender Rhonchus), Verringerung der Asthmaanfälle, Verbesserung der Lungenfunktion (Zunahme FEV, FVC und PEF), Abnahme der Eosinophilenzahl und ESR. Als Fazit kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass das Weihrauchharz eine deutliche Wirkung zur Behandlung von Asthma bronchiale zeigte.[14]

 

Boswellia serrata könnte Chronischen Cluster Kopfschmerzen entgegenwirken

Es gibt Hinweise darauf, dass das Weihrauchharz des Boswellia serrata Baumes sich positiv auf chronische Cluster Kopfschmerzen auswirkt und die Intensität und Frequenz der Kopfschmerzen reduzieren kann. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler aus Österreich während einer Studie, die die Langzeitauswirkung von Boswellia serrata (Präparat: Sallaki H15) bei vier Patienten mit chronischen Cluster Kopfschmerzen erforschten.[15]

 

Kann bei Colitis-Ulcerosa (chronische Darmentzündung) helfen

Das Weihrauchharz des Boswellia serrata Baumes kann bei einer chronischen Colitis wirksam helfen, bei zugleich minimalen Nebenwirkungen. Während einer Studie aus dem Jahr 2001 überprüfte eine Forschergruppe die Wirkung von Weihrauch bei Patienten mit chronischer Colitis. Bei der chronischen Colitis ist die Leukotrienbildung erhöht, weshalb die Forscher die Wirkung der Boswelliasäuren zur Unterdrückung der Leukotrienbildung hier genauer untersuchten. Die Patienten litten an den typischen Symptomen der Erkrankung (z.B. Unterleibschmerzen und blutige Durchfälle). An der Studie nahmen 17 Männer und 13 Frauen mit chronischer Kolitis teil (im Alter von 18 bis 48 Jahre).

Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen unterteilt. Eine Gruppe bekam sechs Wochen lang das Weihrauchharz (Boswellia serrata, 900mg/Tag) und die andere Gruppe sechs Wochen lang das Medikament Sulfasalazin (3g/Tag). Bei den Patienten der ersten Gruppe (die das Weihrauchharz bekamen), kam es bei 90% der Patienten zu einer Besserung der beobachteten Parameter (unter anderem Stuhleigenschaften, Histopathologie und Leukozyten). In der Sulfasalazin-Gruppe zeigten 60% der Patienten eine ähnliche Verbesserung. Von der ersten Gruppe (Weihrauchharz) gingen 70% und von der zweiten Gruppe (Sulfasalazin) gingen 40% der Patienten in Remission (nachlassen der Krankheitssymptome). Was darauf hindeutet, dass das Weihrauchharz zur Behandlung von chronischer Colitis wirkungsvoll sein kann.[16]

 

Weihrauchextrakt bei Morbus Crohn

Die Wirkung und Anwendungssicherheit von Boswellia Serrata Extrakt bei Morbus Chron scheint der von Mesalazin überlegen zu sein. So lautet die Wertung der Forschungsgruppe H. Gerhardt et al. am Ende ihrer Doppelblind-Studie aus dem Jahr 2001. Untersucht wurde die Behandlung von Morbus Crohn mit Boswellia Serrata Extrakt (H15) im Vergleich zu einer Behandlung mit Mesalazin. Während der Studie bekamen 44 Patienten das Weihrauchextrakt und 39 Patienten das Mesalazin. Gemessen wurden insbesondere die Veränderungen bezüglich der Aktivität und des Schweregrads des Morbus Crohn, anhand des Crohn´s Disease Activity Index (CDAI).

Bei den Patienten die mit dem Weihrauchextrakt behandelt wurden kam es im Mittel zu einer Reduktion des CDAI um 90 Punkte, bei den Patienten der Mesalazin-Gruppe hingegen zu einer Reduktion um 53 Punkte. Die Ergebnisse waren statistisch zwar nicht signifikant, die Forscher beurteilten aber dennoch die Effektivität und Sicherheit der beiden eingesetzten Mittel und haben die Ergebnisse gegenübergestellt. Anhand ihrer Ergebnisse zogen sie das Fazit, dass eine Therapie von Morbus Crohn mit Boswellia serrata Extrakt nicht schlechter sei als Mesalazin. Hinsichtlich der Nutzen-Risiko-Bewertung sei das Boswellia serrata Extrakt dem Mesalazin überlegen.[17]

 

Boswellia serrata bei Krebs

Die Boswelliasäuren des Weihrauchharzes verfügen über eine zytostatische (Zellwachstum hemmende) und Apoptose („Selbstmordprogramm“) einleitende Wirkung bei Krebszellen (in vitro). Im Jahr 2002 untersuchte eine Forschergruppe die Wirkung von Boswellia serrata Extrakt auf Leukämie-Zellen (HL-60, K 562, U937, MOLT-4, THP-1) und Gehirn-Tumor-Zellen (LN-18, LN-229). Der Extrakt führte zu einer dosisabhängigen antiproliferativen Wirkung (Gewebevermehrung hemmende Wirkung) bei sämtlichen getesteten menschlichen Krebszellen. Dabei war das gesamte Extrakt 2,8-, 3,4- und 2,3-mal wirksamer als die separate 3-O-Acetyl-11-Keto -beta-Boswelliasäure (AKBA). Die Forscher fassten zusammen, dass das Boswellia serrata Extrakt über eine effektive Wirkung auf menschliche maligne Tumorzellen verfügt.[18]

 

Boswelliasäuren bei Leukämie

Boswelliasäuren können das Wachstum von Leukämie-Zellen hemmen. Isolierte Boswelliasäuren von Boswellia serrata zeigten eine hemmende Aktivität gegenüber menschlichen Leukämie Zellen (HL-60 in Zellkulturen). Insbesondere die Boswelliasäure 3-O-Acetyl-11-keto-β-boswelliasäure zeigte eine irreversible Wirkung auf die DNA-Synthese der Leukämie-Zellen und hemmte signifikant das Wachstum der Leukämie-Zellen (HL-60). Die Lebensfähigkeit der Zellen wurde dabei aber laut der Forscher nicht beeinträchtigt.[19]

 

Boswelliasäuren-Creme bei licht- und altersgeschädigter Haut

Als Bestandteil einer Creme wurden Boswelliasäuren zur Behandlung von licht- und altersgeschädigter Haut während einer Forschungsarbeit im Jahr 2010 von A. Pedretti et al. eingesetzt. Dabei handelte es sich um eine randomisierte Doppelblind- und Split-Face-Studie. Während der Studie haben 15 Frauen die Creme mit den Boswelliasäuren 30 Tage lang einmal täglich auf ihre Gesichtshaut aufgetragen. Der Hautzustand wurde zu Beginn, am Ende der 30-tägigen Behandlung und zwei Monate danach beurteilt, klassifiziert (Dover-Skala) und echografisch gemessen. Durch die Behandlung kam es zu einer deutlichen Verbesserung der taktilen Rauheit bei der Rauheitsmessung sowie einer Verbesserung der feinen Linien auf der mit Boswelliasäuren behandelten Gesichtshälfte.

Darüber hinaus wurden eine bessere Haut-Elastizität und geringere Talgproduktion beobachtet. Des Weiteren änderten sich die Echographie-Parameter, die Forscher deuteten dies als Anhaltspunkt für die Umgestaltung des Hautgewebes. Nebenwirkungen wurden nicht dokumentiert und die Boswelliasäuren als Behandlung für licht- und altersgeschädigte Haut von den Wissenschaftlern als geeignete Behandlungs-Möglichkeit empfohlen.[20]

 

Hypoglykämische Effekte von Boswellia glabra bei Diabetes

Ein Extrakt aus den Blättern und Wurzeln des Boswellia glabra verfügt über hypoglykämische Effekte. Dies wurde in einer indischen Studie im Jahr 2007 nachgewiesen. Es wurde beobachtet, dass bereits eine einzelne orale Dosis den Blutzuckerspiegel effektiv senkte. Weiterhin zeigte eine regelmäßige Einnahme des Extraktes über einen Zeitraum von 28 Tagen signifikante hypoglykämische Effekte. Die Wissenschaftler stellten eine Abnahme des Blutzuckerspiegels, Cholesterins, Triglyceride, Harnstoff, Kreatinin und bestimmter Enzymaktivitäten (der alkalischen Phosphatase und Glucose-6-phosphatase) fest.[21] Für Diabetiker sei erwähnt, dass Apfelessig ebenfalls über eine blutzuckersenkende Wirkung verfügt und ein altbewährtes und vielfach erprobtes Mittel ist.

 

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

Seit Jahrhunderten wird insbesondere der indische Weihrauch Boswellia serrata bereits als Heilmittel eingesetzt, um zum Beispiel Arthritis zu behandeln. Der indische Weihrauch und das entsprechende Weihrauchextrakt werden von Experten als „wahrscheinlich sicher“ angesehen, bei einer oralen Einnahme von bis zu 6 Monate. Bei einer Applikation auf die Haut wird hingegen empfohlen die Verwendungsdauer auf 30 Tage zu beschränken, Experten bezeichnen die lokale Behandlungsmethode auf der Haut mit „vielleicht sicher“. Für gewöhnlich kommt es bei der Einnahme bzw. Anwendung von Weihrauchharz des Boswellia serrata Baumes nicht zu Nebenwirkungen. Bisher bekannte Nebenwirkungen sind allerdings beispielsweise: Magenschmerzen, Übelkeit, Durchfall, allergische Reaktion oder Kontaktdermatitis. Über die Anwendungssicherheit von Boswellia serrata bei Schwangeren und Stillenden ist bisher wenig bekannt. Generell sollte vor der Einnahme oder Verwendung von Weihrauch oder Weihrauchextrakt ein fachkundiger Arzt zu Rate gezogen werden.[22] [23]

Weihrauchextrakt kann in Verbindung mit Ibuprofen, Aspirin oder anderen Nicht-steroidalen Entzündungshemmern (NSAID) zu Wechselwirkungen führen.[24]

 

Welche Produkte und Dosierung?

Die verschiedenen Heilkräuter-Produkte unterscheiden sich zum Teil erheblich voneinander hinsichtlich der enthaltenen Inhaltstoffe und Wirkstoffe. Allgemein wird daher empfohlen sich an die jeweiligen Hersteller-Angaben zu halten und vor jeder Heilkräuter-Therapie einen Arzt zu konsultieren. Die Arthritis-Foundation empfiehlt beispielsweise 300-400mg Boswellia serrata Extrakt (mit 60% Boswelliasäuren) 3x täglich oral einzunehmen. Es kann jedoch erforderlich sein, dass die persönliche Dosierung zur Behandlung einer spezifischen Erkrankung geringer oder höher sein sollte (z.B. bei einer entzündlichen Darmerkrankung).[25]

 

Wie lange sollte man Weihrauchextrakt zu sich nehmen?

Die Dauer der Heilkräuter-Therapie sollte für einen optimalen Erfolg mit einem fachkundigen Arzt abgesprochen werden. Wie bereits unter dem Punkt „Nebenwirkungen“ beschrieben wird allgemein empfohlen eine orale Einnahme auf höchstens 6 Monate und eine lokale Applikation auf maximal 30 Tage zu beschränken.[26]

 

 

 

Verfasser: siehe Impressum

 

Quellen:

 

[1] B. Chase. What ist Boswellia? Progressive Health. Abgerufen auf www.progressivehealth.com; Wikipedia-Autoren. Eintrag Weihrauch. Abgerufen auf wikipedia.org

[2] o.V. Weihrauch. PharmaWiki. Abgerufen auf www.pharmawiki.ch; Alam (2012): A review on Phytochemical and Pharmacological studies of Kundur (Boswellia serrata Roxb ex Colebr.) -A Unani drug. Journal of Applied Pharmaceutical Science 02 (03); 2012: 148-156; H.P.T. Ammon (1998): Salai-Guggal-(Indischer Weihrauch-) Gummiharz aus Boswellia serrata. Deutsches Ärzteblatt 95, Heft 1–2, 5. Januar 1998: 30-31.

[3] B. Chase. What ist Boswellia? Progressive Health. Abgerufen auf www.progressivehealth.com

[4] o.V. Weihrauch. PharmaWiki. Abgerufen auf www.pharmawiki.ch

[5] Wikipedia-Autoren. Eintrag Boswelliasäuren. Abgerufen auf wikipedia.org

[6] HP. Ammon (2006): Boswellic acids in chronic inflammatory diseases. Planta Med. 2006 Oct;72(12):1100-16.

[7] G. Krucik (2013): Boswellia (Indian Frankincense). Healthline.com Abgerufen auf www.healthline.com

[8] Murray MT. Rocklin, CA: Prima Publishing; 1995. The Healing Power of Herbs; pp. 327–35.

[9] Arora RB, Kapoor V, Basu N, Jain AP. Anti-inflammatory studies on Curcuma longa (turmeric) Indian J Med Res. 1971;50:1289–95.

[10] ML. Sharma et al. (1989): Anti-arthritic activity of boswellic acids in bovine serum albumin (BSA)-induced arthritis. Int J Immunopharmacol. 1989;11(6):647-52.

[11] A. Notarnicola et al. (2016): Methylsulfonylmethane and boswellic acids versus glucosamine sulfate in the treatment of knee arthritis: Randomized trial. Int J Immunopathol Pharmacol. 2016 Mar;29(1):140-6. doi: 10.1177/0394632015622215. Epub 2015 Dec 18.

[12] N. Kimmatkar et al. (2003): Efficacy and tolerability of Boswellia serrata extract in treatment of osteoarthritis of knee–a randomized double blind placebo controlled trial. Phytomedicine. 2003 Jan;10(1):3-7.

[13] J. Reichling et al. (2004): Dietary support with Boswellia resin in canine inflammatory joint and spinal disease. Schweiz Arch Tierheilkd. 2004 Feb;146(2):71-9.

[14] I. Gupta et al. (1998): Effects of Boswellia serrata gum resin in patients with bronchial asthma: results of a double-blind, placebo-controlled, 6-week clinical study. Eur J Med Res. 1998 Nov 17;3(11):511-4.

[15] C. Lampl, B. Haider, C. Schweiger (2012): Long-term efficacy of Boswellia serrata in four patients with chronic cluster headache. Cephalalgia. 2012 Jul;32(9):719-22. doi: 10.1177/0333102412451357.

[16] I. Gupta et al. (2001): Effects of gum resin of Boswellia serrata in patients with chronic colitis. Planta Med. 2001 Jul;67(5):391-5.

[17] H. Gerhardt et al. (2001): Therapy of active Crohn disease with Boswellia serrata extract H 15. Z Gastroenterol. 2001 Jan;39(1):11-7.

[18] K. Hostanska, G. Daum, R. Saller (2002): Cytostatic and apoptosis-inducing activity of boswellic acids toward malignant cell lines in vitro. Anticancer Res. 2002 Sep-Oct;22(5):2853-62.

[19] Y. Shao et al. (1998): Inhibitory activity of boswellic acids from Boswellia serrata against human leukemia HL-60 cells in culture. Planta Med. 1998 May;64(4):328-31.

[20] A. Pedretti et al. (2010): Effects of topical boswellic acid on photo and age-damaged skin: clinical, biophysical, and echographic evaluations in a double-blind, randomized, split-face study. Planta Med. 2010 Apr;76(6):555-60. doi: 10.1055/s-0029-1240581. Epub 2009 Nov 16.

[21] JV. Kavitha et al. (2007): Hypoglycemic and other related effects of Boswellia glabra in alloxan-induced diabetic rats. Indian J Physiol Pharmacol. 2007 Jan-Mar;51(1):29-39.

[22] B. Singleton (2013): Side Effects of Boswellia Serrata. Livestrong.com Abgerufen auf www.livestrong.com

[23] o.V. Indian Frankincense Side Effects & Safety. Natural Medicines Comprehensive Database Consumer Version. Therapeutic Research Faculty 2009. Abgerufen auf www.webmd.com

[24] G. Krucik (2013): Boswellia (Indian Frankincense). Healthline.com Abgerufen auf www.healthline.com

[25] G. Krucik (2013): Boswellia (Indian Frankincense). Healthline.com Abgerufen auf www.healthline.com

[26] o.V. Indian Frankincense Side Effects & Safety. Natural Medicines Comprehensive Database Consumer Version. Therapeutic Research Faculty 2009. Abgerufen auf www.webmd.com